Die Angst vor der Angst

Fast jeder Mensch hat ganz viele Ängste in sich. Oft sind es begründetet Ängste, meist sind es jedoch eingebildete Ängste. Manchmal sind es ganz offensichtliche Ängste, teilweise nur versteckte Ängste die uns blockieren. Der wichtigste Schritt ist die Achtsamkeit dabei. Erkenne die Momente wo die Angst auftaucht. Hier findet ihr ein paar Zeilen von „Osho“. Dieser Meister erklärt ausführlich, was die Angst mit uns eigentlich macht.

Angst ist wie Dunkelheit. Was kannst du gegen die Dunkelheit tun? Du kannst sie nicht loslassen, du kannst sie nicht hinauswerfen, du kannst sie nicht hereinholen. Es ist unmöglich, sich mit der Dunkelheit zu befassen, ohne Licht hereinzubringen. Der Weg zur Dunkelheit führt über das Licht. Wenn du Dunkelheit willst, lösche das Licht, wenn du keine Dunkelheit willst, mache das Licht an. Aber du musst auf jeden Fall etwas mit dem Licht tun und überhaupt nicht mit der Dunkelheit.

Alle Ängste können auf eine reduziert werden: Die Angst vor dem Tod. Wir befürchten: „Eines Tages muss ich verschwinden, eines Tages muss ich sterben. Ich bin – und es kommt der Tag, an dem ich nicht bin. „ Das macht Angst, davor fürchtet man sich. Um diese Angst zu vermeiden, tun wir alles um so lange wie möglich zu leben. Wir versuchen, unser Leben abzusichern. Wir machen Kompromisse, wir suchen ständig Schutz und Sicherheit – aus Angst. Schließlich ist man wie gelähmt, denn je mehr man sich absichert, je mehr man sich abschirmt, desto weniger lebendig ist man.

Woraus besteht Angst?
Angst besteht aus Unwissenheit, daraus, dass man sich selbst nicht kennt. Es gibt nur eine Angst. Sie manifestiert sich auf viele Arten. Tausendfach und aber tausendfach kann sie sich manifestieren. Aber im Prinzip gibt es nur eine Angst: „Tief innen bin ich vielleicht gar nicht.“ Und in gewisser Weise stimmt es: Du bist nicht.

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